Thüringer Hightech-Unternehmen unverzichtbar in Zeiten der Corona-Krise

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Das Thüringer Unternehmen Micro-Hybrid Electronic GmbH ist als weltweiter Zulieferer von Infrarot-Messtechnik in der aktuellen Ausnahmesituation unerlässlicher Partner für Medizingerätehersteller.

Das Unternehmen aus Hermsdorf beliefert einen der weltweit größten Hersteller von Patienten Monitoring-Systemen und Diagnosegeräten. Die elektronischen Bauteile werden für verschiedene Messzwecke, wie zum Beispiel Atemgasanalyse und Temperatur eingesetzt.

Aufgrund der aktuellen COVID-19-Pandemie und dem damit gestiegenen Bedarf an solchen  Geräten, darf die Produktion des Herstellers nicht unterbrochen werden. Die Infrarotsensoren der Micro-Hybrid Electronic GmbH sind ein essentieller Bestandteil dieser Medizinprodukte. „Zur Aufrechterhaltung einer lückenlosen Lieferkette müssen wir beständig produzieren und wöchentlich unsere Produkte versenden“, so Managing Director Dr. Knuth Baumgärtel.

Eine doppelte Herausforderung für das Hightech-Unternehmen, denn die Gesundheit und Sicherheit der 200 Mitarbeiter und ihrer Familien steht dabei an erster Stelle. Die zeitnahe und adäquate Reaktion auf Erlasse von Land und Städten gehört aktuell zu den täglichen Herausforderungen. Die Führungskräfte des Unternehmens sind damit sehr belastet.

Der erklärte Anspruch des Unternehmens  ist es, den bestmöglichen Beitrag zur Bewältigung dieser Gesundheitskrise zu leisten. Sowohl als verantwortungsbewusster Arbeitgeber als auch als unverzichtbarer Hersteller von den dringend benötigen Produkten. Die Aufrechterhaltung einer durchgehenden Produktion und der Fortbestand des Gesamtunternehmens sind oberste Manageraufgabe.

Einen SuperGAU, wie der Stillstand des Unternehmens mit allen negativen Konsequenzen, insbesondere für die zukünftige wirtschaftliche Tätigkeit gilt es unbedingt zu vermeiden!

„Neben der Erweiterung des Schichtbetriebes, ermöglichen wir unseren Mitarbeitern auch die Arbeit im Home-Office. Die Erweiterung der Öffnungszeiten des Unternehmens auf 24/6 soll für größtmögliche Flexibilität bei der Organisation von Kinderbetreuung und Arbeit sorgen.“ erläutert Dr. Knuth Baumgärtel die Sofortmaßnahmen des firmeninternen Krisenmanagements. „Bestehende Hygiene- und Sicherheitsvorschriften haben wir erweitert. Meetings führen wir zum Beispiel nur noch digital durch. Alle Mitarbeiter werden täglich über aktuelle Entwicklungen und Neuigkeiten im Zusammenhang mit dem Corona-Virus informiert.“

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