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Behind the Circuits: Erstes globales Sales Meeting in Hermsdorf

Wie man Menschen, Märkte und Anwendungen verbindet

Das schafft kein digitaler Call

Ein herzliches Hallo, eine Umarmung – und schon war das Eis gebrochen. Genau diese persönliche Begegnung war der Startpunkt unseres ersten globalen Sales-Meetings im Headquarter in Hermsdorf, zu dem unsere Teams aus Qingdao und Tucson anreisten. Präsentationen, Rundgänge und 1:1 Meetings lieferten wichtige Erkenntnisse – aber der Effekt ging weit darüber hinaus: Vertrauen, gemeinsames Verständnis und eine Zusammenarbeit, die sich jetzt deutlich eingespielter anfühlt.

Unsere Gäste – Standorte und Kompetenzen

Hermsdorf war in diesen Tagen Dreh- und Angelpunkt: Hier laufen Know-how, Fertigungskompetenz und Projektbegleitung zusammen – und genau das wollten wir unseren Gästen nicht nur erklären, sondern live zeigen.

Aus Tucson war Fabian Medina dabei. Er ist seit 2023 Field Application Engineer und als Schnittstelle zwischen Technik und Anwendung ganz nah dran an Integration und Kundenfragen.

Aus Qingdao kamen mehrere Perspektiven: Lisa Wen (Asia Sales Manager, seit 2015) mit viel Markt- und Kundenpraxis, Evan Zhuang (Account Manager, seit 2024) mit frischem Blick auf Portfolio und Zielkunden sowie Yichen Wang (seit 2022), der Sales-Chancen und qualitative Abstimmungen besonders in der Inkubator- und NDIR-Gasmesstechnik verbindet – und damit nah an Anwendungen mit IR-Emittern und IR-Detektoren ist.

Ebenfalls eingeladen: Miriam Fleisher (Office Manager, Tucson) und Amy Song (Administration Manager, Qingdao). Beide halten die Teamarbeit im Alltag zusammen – von interner Abstimmung bis zu organisatorischen und kaufmännischen Themen.

Micro-Hybrid Global Sales and Application Centers

Was Märkte gerade fordern – und wo Potenziale entstehen

Im Austausch wurde schnell klar: Märkte setzen unterschiedliche Prioritäten, aber die Erwartung ist überall ähnlich. Kunden wollen Ergebnisse, nicht „Optionen“. Und sie vergleichen international stärker – über Performance, Qualität, Service, Verfügbarkeit bei IR-Komponenten, NDIR-Gassensorik und kundenspezifischen Elektronikmodulen.

Gleichzeitig zeigt sich in allen Gesprächen: Genau dort, wo Standardlösungen nicht reichen, entsteht das interessanteste Wachstum – weil Anwendungskompetenz zählt. Evan Zhuang hat das im Training besonders an Advanced and Customized Electronic Modules gemerkt: Wenn man versteht, wie sich ein Bereich entwickelt hat und wie Prozesse zusammenhängen, kann man Kundenfragen deutlich schneller einordnen – und sauber von der Idee zur serienfähigen Lösung denken.

NDIR-Gassensorik (Gasdetektion / Gasanalyse) war dabei ein wiederkehrendes Thema: von industriellen Messaufgaben bis zu medizinischen Anwendungen. Lisa Wen sieht insbesondere dort Potenzial, wo unsere Komponenten in anspruchsvollen medizinischen Sensorlösungen eingesetzt werden – zum Beispiel in der Anästhesiegas-Sensorik. In solchen Projekten entscheidet nicht nur die Komponente – sondern die saubere Systembetrachtung: Randbedingungen, Quer-Einflüsse, Kalibrierlogik, Langzeitstabilität.

Auch darüber hinaus wurden sehr konkrete Potenziale genannt – ohne dass man sich zu sehr auf einen Markt fokussiert:

  • Medizin & Energie: starke Dynamik – u. a. Anästhesiegas, Multigas-Messung und Anwendungen rund um Inkubatoren
  • Industrial Sensing: wachsende Anforderungen in Thermal Imaging (Genauigkeit) sowie in Intersialsensorik für Baumaschinen (Neigungs-/Winkelsensorik)
  • High-Precision & Custom: zunehmende Nachfrage nach kundenspezifischen, hochpräzisen Lösungen im Halbleiter- und Spezialgas-Umfeld – inklusive kompakter Konzepte für Sensorintegration
  • Wachstumsthemen: neue Kältemittel sowie steigende Bedarfe in Biomedizin und Industrie-Gasen

„Wir müssen flexibel genug bleiben, um regionale Schwerpunkte abzubilden. Genau dafür sind solche Treffen Gold wert.“

Stefan Dietl | Global Sales & Marketing Director

Unsere Lernkurve: Save time and costs – mit den richtigen Fragen

Damit Projekte nicht unnötig Zeit verlieren, hilft ein sauberer Start. Und für eine erste Einschätzung sind diese drei Informationen in der Projektanfrage besonders hilfreich:

Einsatzbedingungen: Einbausituation: Zielbild & Rahmen:
- Temperaturbereich
- chemische/physikalische Einflüsse
- Vibration/Schock
- erwartete Lebensdauer
- Bauraum
- Montage
- thermische/optische Randbedingungen
- Schnittstellen
- Mess-/Genauigkeitsziel
- Stückzahlen
- Timing
- Normen

Und was bleibt nach so einer intensiven Woche? 

Vor allem die Gewissheit, dass unser gemeinsames Know-how im globalen Wettbewerb eine echte Stärke ist – und dass sich technische Details im Kundengespräch leichter auf den Punkt bringen lassen, wenn man Prozesse und Menschen dahinter kennt. Gleichzeitig haben wir konkrete Ideen gesammelt, wie wir den Austausch künftig noch besser machen können – fachlich, regelmäßig und mit kurzen Wegen.

Amy, Lisa, Yichen und Evan – sowie Fabian und Miriam: Sie alle haben mit Offenheit, Herzlichkeit und spürbarer Begeisterung für Micro-Hybrid ihre Zeit in Deutschland maximal genutzt.

Motiviert und mit noch mehr technischem Know-how ausgestattet, sind die Teams nun wieder für Ihre Projektanfrage vor Ort erreichbar.

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