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von Margret Hoppert

Architektur im Wandel an Thüringens Innovationsstandort

Zukunftsimmobilie am Drehkreuz Ostthüringen wird Hotspot am Hightech-Standort.

Die ehemalige Konzernzentrale der Keramischen Werk Hermsdorf hat einen neuen Eigentümer und wird bis 2022 aufwendig saniert. Der neue funktionale und lichtdurchflutete Entwurf soll die Geschichte und Architektur des Gebäudes unauffällig mit der Zukunft verbinden.

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Blick auf den Entwurf der Außengestaltung des CityCube Hermsdorf

Der pulsierende Industriestandort am Hermsdorfer Kreuz ist auf dem Weg zum internationalen Hightech Hotspot. Leistungsstarke Unternehmen, innovative und kreative Köpfe, zukunftsweisende Forschung und Entwicklung in Hochleistungskeramik und Mikroelektronik. Auf dem ehemaligen Areal der keramischen Werke Hermsdorf werden Hightech-Visionen Wirklichkeit.

Zu den zentralen Gebäuden gehört die ehemalige Konzernzentrale des DDR Konzerns „Kombinat keramische Werke Hermsdorf“ (KWH). Die MEMH Immobiliengesellschaft erwarb das dem Abriss geweihte Mehrzweckgebäude, das nun als optisches Flaggschiff den Hightech-Standort symbolisieren soll. Bauleiter und Projektverantwortlicher der Firma Bau-Consult Hermsdorf GmbH, Michael Kutz, hat dazu im Interview mit Konstanze Hartmann gesprochen und Einblicke in das Bauprojekt gewährt.

40 Ordner mit alten Planungsunterlagen, Fertigteilzeichnungen und diversen Berechnungen hatte das Bau-Consult Architekten-Team vor Projektstart zu sichten, um sich einen grundlegenden Überblick über das Gebäude und die konstruktiven Zusammenhänge zu verschaffen. Die Transformationen des in den 60ger Jahren konzipierten Gebäudes in die Jetzt-Zeit stellt die Projektbeteiligten vor größere Herausforderungen. „Zum einen ist es die nicht ganz einfache Tragwerksstruktur aber auch das Projizieren der neuen Anforderungen im Hinblick auf aktuelle Gesetzmäßigkeiten und Regelungen zu Wärme- und Brandschutz und allen dazugehörigen Bauvorschriften“, so Michael Kutz.

Kreative Lösungen konnten schnell gefunden werden. Im Inneren des Gebäudes werden zwei zusätzliche Treppenhäuser für ausreichend Fluchtmöglichkeiten entstehen. Die Entfernung der vier Außentreppen ermöglicht die Realisierung einer gleichmäßigen und ruhigen Außenhülle. Im Entwurf ist ebenfalls die Aufrechterhaltung der vorhandenen Fensterbänder, die das Gebäude im Wesentlichen optisch auszeichnen, vorgesehen. „Die glatte und geradewegs strukturierte Fassade passt sich den umliegenden Gebäuden an und entspricht meiner Meinung nach dem Wirtschaftsstandort Tridelta Campus“, so Michael Kutz.

Als CityCube Hermsdorf (CCH) wird das Gebäude ab 2022 für Firmen und gastronomische Einrichtungen nutzbar sein. Die Micro-Hybrid Electronic GmbH profitiert bereits mit IT und Facility-Management von den Vorteilen der großen und hellen Räumlichkeiten.

Mit welche versteckten Schwierigkeiten musste sich das 7-köpfige Projektteam bis jetzt auseinandersetzen? Welche Schritte gehören zur gesamten Projektrealisierung? Wie sieht der Zeitplan bis zur Fertigstellung aus?

Antworten gibt es im Interview auch zum Nachlesen.

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